Die so genannten generativen Fertigungsverfahren, welche heute oft unter den Begriffen "Rapid Manufacturing" oder "Rapid Prototyping" zusammengefasst werden, entwickelten sich vor mehr als 15 Jahren. Dreidimensionale Bauteile werden dabei direkt auf Basis von CAD-Modellen aus formlosem Stoff schichtweise aufgebaut. Die verschiedenen Rapid-Technologien werden mittlerweile branchenübergreifend zur Zeit und Kosten sparenden Fertigung von Muster- und Prototypenbauteilen sowie Werkzeugen und sogar Kleinserien eingesetzt.
Das Bayerische Laserzentrum beschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre mit generativen Fertigungstechnologien. Im Bereich Laserstrahlsintern wurden die Voraussetzungen für die direkte Verarbeitung oxidationsempfindlicher Stahlpulver geschaffen. Einen weiteren Schwerpunkt in diesem Bereich bildet die Qualifizierung neuer Werkstoffe, wie zum Beispiel die Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Andere innovative Technologien, die am blz untersucht werden sind das so genannte Laminated Object Manufacturing (LOM) und die Stereolithographie.