
Forschung lebt von neuen Ideen, wissenschaftlicher Neugier und dem Transfer innovativer Erkenntnisse in die industrielle Praxis. Einen wertvollen Beitrag dazu leistet die Promotionsarbeit unseres ehemaligen Kollegen Andreas Maier, der sich darin intensiv mit dem Laserpulverauftragschweißen (LPAS) von Duplexstählen beschäftigt hat. Die Dissertation liefert wichtige Ergebnisse dazu, wie Anwendungen im Bereich der Additiven Fertigung zukünftig leistungsfähiger, effizienter und zielgerichteter gestaltet werden können.
Neue Erkenntnisse für zukünftige Forschungsprojekte in der Lasertechnik
Im Mittelpunkt von Andreas´ Forschung stand die Frage, wie sich die Prozessführung beim Laserpulverauftragschweißen auf die Mikrostruktur von Duplexstählen auswirkt. Besonders relevant ist dabei das Verhältnis der beiden Gefügephasen Ferrit und Austenit, das maßgeblich die mechanischen und korrosionsbeständigen Eigenschaften des Werkstoffs beeinflusst.
Darüber hinaus untersuchte er die Potenziale einer in-situ Legierungsbildung. Ziel war es, die Phasenverhältnisse bereits während des Fertigungsprozesses gezielt einzustellen und dadurch die Materialeigenschaften additiv gefertigter Bauteile an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.
Die Ergebnisse zeigen, welches Potenzial moderne Laserprozesse für die Entwicklung neuer Werkstoffe und die Optimierung bestehender Fertigungsverfahren bieten. Gleichzeitig schaffen sie eine wertvolle Grundlage für zukünftige Forschungsprojekte, die sich mit der gezielten Beeinflussung von Mikrostrukturen und Materialeigenschaften beschäftigen.
F&E als Schlüssel für innovative Fertigungsprozesse
Am Bayerischen Laserzentrum steht immer die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und industrieller Anwendbarkeit im Mittelpunkt. Die erfolgreiche Promotion von Andreas Maier unterstreicht, welchen Beitrag die Forschung und Entwicklung in der Lasertechnik zur Weiterentwicklung additiver Fertigungsverfahren leisten kann.
Besonders erfreulich ist dabei, wenn wissenschaftliche Arbeiten nicht nur neue Erkenntnisse hervorbringen, sondern auch den Wissenstransfer zwischen Forschungseinrichtungen und Industrie nachhaltig stärken. Genau dieser Austausch bildet die Grundlage für innovative Lösungen und wettbewerbsfähige Fertigungstechnologien.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Andreas für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Für seinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir ihm viel Erfolg.
Gemeinsam die Zukunft der Lasertechnik gestalten
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Bild: privat
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