Forschung im Netzwerk: Austausch bei Bavaria Makes
Katrin Meyerhöfer • 1. April 2026

Die Dynamik in der Additiven Fertigung und der Lasertechnik nimmt weiter zu. Neue Materialien, innovative Laserprozesse und steigende Anforderungen an industrielle Anwendungen treiben die Entwicklung kontinuierlich voran. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern, gewinnt die enge Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Technologiepartnern zunehmend an Bedeutung.

Gemeinsam Innovationen in der angewandten Lasertechnik vorantreiben

Ein wichtiger Baustein für diese Vernetzung ist die Initiative Bavaria Makes e.V.. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung in Erlangen nutzte unser Geschäftsführer Sebastian-Paul Kopp die Gelegenheit, sich mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie auszutauschen und neue Impulse für zukünftige Forschungsarbeiten zu sammeln.

Netzwerk als Treiber für Forschungsprojekte in der Lasertechnik

Gerade in der Forschung rund um die angewandte Lasertechnik sind starke Netzwerke entscheidend. Viele Innovationen entstehen heute an den Schnittstellen unterschiedlicher Kompetenzen – von der Materialentwicklung über die Prozessentwicklung bis hin zur industriellen Umsetzung.


Die Mitgliederversammlung bot daher eine ideale Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen, neue Projektideen und zukünftige Kooperationen. Besonders wertvoll waren die offenen Diskussionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Additiven Fertigung. Diese ermöglichen es, Herausforderungen frühzeitig zu identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.


Für das Bayerische Laserzentrum ist dieser Austausch ein wichtiger Bestandteil der eigenen F&E-Strategie. Durch die Zusammenarbeit im Netzwerk können Forschungsprojekte zur Lasertechnik gezielt an industriellen Anforderungen ausgerichtet werden. Gleichzeitig lassen sich Innovationen schneller in die Anwendung überführen, was einen entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit moderner Fertigungstechnologien darstellt.

Zukunft gemeinsam gestalten

Die Industrialisierung additiver Fertigungsverfahren und laserbasierter Prozesse erfordert kontinuierliche Forschung und Entwicklung. Initiativen wie Bavaria Makes e.V. leisten hierzu einen wichtigen Beitrag, indem sie Kompetenzen bündeln und neue Kooperationen ermöglichen.


Der persönliche Austausch, die Diskussion neuer Projektideen und der gemeinsame Blick auf zukünftige Meilensteine haben einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit steckt und wie innovative Lösungen schneller zur Marktreife gebracht werden können.


Das Bayerische Laserzentrum freut sich darauf, diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit seinen Partnern aus Industrie und Forschung die Zukunft der Lasertechnik weiter voranzutreiben.


zusammen Forschungsprojekte starten

Sie planen Forschungsprojekte in der Lasertechnik oder suchen einen Partner für Ihre F&E-Aktivitäten? Sprechen Sie uns an! Gemeinsam entwickeln wir innovative Lösungen für Ihre Anwendung und bringen neue Laserprozesse in die industrielle Praxis.

Teilen Sie diesen Beitrag mit Ihrem Netzwerk

von Katrin Meyerhöfer 6. August 2026
Forschung lebt von innovativen Ideen – aber genauso von den Menschen, die sie jeden Tag mit Leben füllen. Deshalb gehört das gemeinsame Sommerfest des Bayerischen Laserzentrums und des Lehrstuhls für Photonische Technologien (LPT) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  zu einem festen Termin in unserem Kalender. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen Mitarbeitende beider Einrichtungen jetzt zusammen, um gemeinsam Zeit zu verbringen, Erfolge zu feiern und den Teamgeist zu stärken.
von Dominic Bartels und Katrin Meyerhöfer 3. August 2026
Eine systematische Laserprozessentwicklung ist die Voraussetzung dafür, selbst anspruchsvolle Werkstoffe wie reines Kupfer zuverlässig und wirtschaftlich bearbeiten zu können. Aktuelle Versuche am Bayerischen Laserzentrum zeigen, welches Potenzial moderne Hochleistungslaser in Kombination mit einer durchdachten Prozessentwicklung für die Lasermaterialbearbeitung haben. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, welche Einschweißtiefen bereits heute möglich sind und warum die Optimierung der Prozessstrategie dabei eine entscheidende Rolle spielt.
von Katrin Meyerhöfer 20. Juli 2026
Forschung lebt von neuen Ideen, wissenschaftlicher Neugier und dem Transfer innovativer Erkenntnisse in die industrielle Praxis. Einen wertvollen Beitrag dazu leistet die Promotionsarbeit unseres ehemaligen Kollegen Andreas Maier, der sich darin intensiv mit dem Laserpulverauftragschweißen (LPAS) von Duplexstählen beschäftigt hat. Die Dissertation liefert wichtige Ergebnisse dazu, wie Anwendungen im Bereich der Additiven Fertigung zukünftig leistungsfähiger, effizienter und zielgerichteter gestaltet werden können.