
Ende letzten Jahres sind wir Bavaria Makes e.V. beigetreten und freuen uns sehr darüber, nun Mitglied in diesem starken bayerischen Innovationsnetzwerk zu sein. Mit diesem Schritt baut das Bayerische Laserzentrum Erlangen seine Rolle als zentraler Impulsgeber für moderne Fertigungstechnologien weiter aus und stärkt so die Vernetzung zwischen Forschung, Industrie und Start-ups im Bereich der Additiven Fertigung.
Was zeichnet Bavaria Makes e.V. aus?
Bavaria Makes e.V. ist eine landesweite Plattform zur Förderung der Additiven Fertigung in Bayern. Ziel des Netzwerks ist es, Kompetenzen zu bündeln, Technologietransfer zu beschleunigen und neue Anwendungen von der Idee bis zur industriellen Umsetzung zu begleiten. Mitglieder profitieren vom Austausch über Branchengrenzen hinweg, von gemeinsamen Projekten sowie dem Zugang zu einem hochkarätigen Expertennetzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Warum ist das blz in Erlangen dem Netzwerk beigetreten?
Die Mitgliedschaft bei Bavaria Makes passt ideal zur strategischen Ausrichtung des Bayerischen Laserzentrums. Als angewandtes Forschungsinstitut mit starkem Industriebezug arbeitet unser Forschungsteam seit Jahren an innovativen Lösungen entlang der gesamten Prozesskette der Lasertechnik. Die enge Kooperation mit dem Netzwerk eröffnet neue Möglichkeiten, eigene Forschungsergebnisse noch schneller in industrielle Anwendungen zu überführen.
Was können wir einbringen?
Die Netzwerkpartner können dabei beispielsweise von unserer mehr als zehnjährigen Erfahrung bei der laserbasierten Strahlformung für AM-Prozesse profitieren. Insbesondere im Bereich Directed Energy Deposition (DED) verfügen wir durch unsere Arbeit mit dem Dynamic Beam Laser über tiefgehendes Know-how zur gezielten Anpassung der Energieverteilung im Prozess. Mittels Freiform-Strahlformung lassen sich Schmelzbadgeometrien flexibel beeinflussen und Prozessfenster deutlich erweitern.
Darüber hinaus besitzt das blz umfassende Expertise in der Entwicklung und Implementierung neuer Messtechnik für die Additive Fertigung. Unser Fokus liegt dabei sowohl auf der In-situ-Prozessanalyse als auch auf der Prozessregelung in Echtzeit. Diese Kombination aus Strahlformung und Sensorik bildet die Grundlage für robuste, reproduzierbare und industrietaugliche AM-Prozesse.
Lasertechnik trifft auf auf Additive Fertigung
Ein besonderer Mehrwert entsteht durch die Verbindung unserer Kompetenzen auf dem Gebiet der angewandten Lasertechnik mit den Schwerpunkten des Netzwerks im Bereich Additive Manufacturing. Sowohl bei laserbasierte Pulverbettverfahren, im Bereich der Materialentwicklung oder bei der Prozessüberwachung – das Know-how aus Erlangen stellt eine optimale Ergänzung der Expertise unserer Netzwerkpartner dar. Gemeinsam können wir erfolgreich neue Standards, Prozesse und Anwendungen entwickeln, die die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bayern nachhaltig stärken
Innovation aus Erlangen für Bayern und darüber hinaus
Mit dem Beitritt zu Bavaria Makes bringt das blz gezielt Innovation aus Erlangen in ein überregionales Umfeld ein. Gleichzeitig profitieren wir vom direkten Zugang zu industriellen Bedarfen und aktuellen Markttrends. Diese Wechselwirkung zwischen Forschung und Praxis ist ein zentraler Baustein für zukunftsfähige Technologien und stärkt die Rolle des blz als Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Anwendung.
Ausblick: Gemeinsame Projekte und neue Impulse
Die Mitgliedschaft bei Bavaria Makes e.V. ist für das blz in Erlangen der Beginn einer noch intensiveren Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung. Geplant sind gemeinsame Entwicklungsprojekte, Workshops und der aktive Wissenstransfer. Damit setzen wir ein klares Zeichen für Vernetzung, Fortschritt und nachhaltige Technologieentwicklung in Bayern. Wir freuen uns auf die zukünftigen Projekte.
Wenn Sie mehr über unsere Aktivitäten bei Bavaria Makes e.V. erfahren oder gemeinsam mit uns neue Projekte im Bereich der Additiven Fertigung oder angewandten Lasertechnik realisieren möchten, dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf den Austausch mit Industriepartnern, Forschungseinrichtungen und Innovatoren!
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