Laser im Rampenlicht: Wie Photonik unsere Zukunft prägt
Katrin Meyerhöfer • 18. März 2026

Laser sind faszinierend! Am Bayerischen Laserzentrum (blz) beschäftigen wir uns täglich mit den Möglichkeiten, die Laserstrahlung für uns bereithält. Ob in der industriellen Fertigung, in der Medizin, in der Kommunikationstechnologie oder im ganz normalen Alltag: Lasertechnologie eröffnet ständig neue Anwendungen und treibt Innovationen voran. Umso mehr freut es uns, dass Laserstrahlung nun auch im Museum eine Bühne bekommt.

Sonderausstellung zeigt die Zukunft optischer Technologien

Im Deutschen Museum Nürnberg widmet sich die Sonderausstellung Ways of Light – Licht und Schatten optischer Technologien der Frage, wie Licht unsere Welt verändert. Besucherinnen und Besucher können dort entdecken, welche Rolle optische Technologien heute spielen und welches Potenzial sie künftig entfalten werden.


Das Themenspektrum reicht von Laserchirurgie und optischer Diagnostik über Glasfaserkommunikation bis hin zu laserbasierter Fertigung und der Herstellung moderner Mikroelektronik. Die Ausstellung verdeutlicht damit auch, warum Photonik als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien unserer Zeit gilt.

Interaktive Einblicke in Forschung und Anwendungen

Für uns als Bayerisches Laserzentrum ist es besonders spannend zu sehen, wie die Ausstellung wissenschaftliche Grundlagen mit interaktiven Elementen verbindet. In vier Themenbereichen – Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation und Fertigung – wird gezeigt, wie stark Photonik bereits heute verschiedene Lebensbereiche prägt. Gleichzeitig werden auch gesellschaftliche Fragen aufgegriffen, etwa: Wie verändern optische Technologien unseren Alltag? Und welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus für die Zukunft?


Ein Highlight der Ausstellung ist für uns ein Interview mit unserem Geschäftsführer Sebastian-Paul Kopp. Darin erklärt er, was Laserstrahlung so einzigartig macht und welche Perspektiven moderne Lasertechnologie eröffnet. Das Gespräch wurde in Kooperation mit der SAOT – Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies aufgezeichnet und ist ab dem 27. März 2026 im Rahmen der Ausstellung zu sehen. Herzlichen Dank an Dr. Max Gmelch und Dagny Müller für die professionelle Umsetzung.

Dialog zwischen Forschung, Öffentlichkeit und Politik

Ways of Light läuft bis zum 8. November 2026 und versteht sich bewusst als Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Öffentlichkeit und Politik. Für junge Besucherinnen und Besucher gibt es eine eigene Kinderspur, die spielerisch durch die Themen der Ausstellung führt und neugierig auf Wissenschaft und Technik macht.

Mehr über Lasertechnologie aus Bayern erfahren

Sie möchten mehr über aktuelle Entwicklungen am Bayerischen Laserzentrum erfahren oder interessieren sich für innovative Anwendungen aus der Photonik? Dann entdecken Sie die Forschungsprojekte des blz oder treten Sie gerne direkt mit uns in Kontakt.


Bildquellen:

Titelbild: unimak, Beitragsbild: Dr. Max Gmelch

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Das Bayerische Laserzentrum unterstützt Unternehmen umfassend bei der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen rund um die Lasersicherheit . Unsere Leistungen reichen dabei von der fachkundigen Laserschutzprüfung über die Bewertung von Laserarbeitsplätzen bis hin zur individuellen Laserschutzberatung und umfassen auch die Aus- und Weiterbildung von Laserschutzbeauftragten. Unser Ziel ist es, umfassende rechtssichere und praxisgerechte Lösungen für einen sicheren Laserbetrieb zu schaffen.
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Die Werkstoffcharakterisierung ist ein zentraler Baustein für die qualitätsgesicherte Additive Fertigung anspruchsvoller Metallbauteile. Am Bayerischen Laserzentrum verfügen wir über eine umfassende Infrastruktur zur Materialanalyse, Werkstoffprüfung und Gefügeauswertung – von der metallographischen Präparation über licht- und rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen bis hin zur hochauflösenden Elektronenrückstreubeugung (EBSD). Gerade bei komplexen Werkstoffen wie Duplex-Edelstahl ist dieses Know-how entscheidend. Das Material wird aufgrund seiner hohen Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit insbesondere in der Schifffahrt und Petrochemie eingesetzt. Seine Leistungsfähigkeit basiert auf einer zweiphasigen Mikrostruktur aus Ferrit und Austenit mit einem idealen Verhältnis von etwa 50/50.
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Das CIRP Winter Meeting 2026 in Paris bot erneut eine hochkarätige Plattform für den internationalen Austausch mit Expertinnen und Experten im Bereich der Produktionstechnik. Für uns als Bayerisches Laserzentrum stand dabei insbesondere eines im Mittelpunkt: aktuelle Ergebnisse aus unseren Forschungsarbeiten in den globalen wissenschaftlichen Diskurs einzubringen und neue Impulse für laufende sowie zukünftige Projekte mitzunehmen. Trotz witterungsbedingter Herausforderungen bei der Anreise konnte mit Sebastian-Paul Kopp einer unserer beiden Geschäftsführer bei der Veranstaltung vor Ort vertreten sein. Der wissenschaftliche Mehrwert der Teilnahme bestätigte einmal mehr, wie wichtig der persönliche Austausch innerhalb der internationalen Forschungscommunity ist.